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Schlosshundnächte

Ich glaube, dass gerade diese Nächte erinnerungswürdig sind, die man weniger mit schlafen, dafür aber umso mehr mit weinen verbringt. Ich weiß, klingt auf den ersten Blick total bescheuert. Auch für mich, wenn ich ehrlich bin.

Das Entscheidende für mich ist dabei aber, dass ich immer wieder merke, dass ich es brauche, dass es wichtig, manchmal geradezu überlebenswichtig ist, um nicht dem Wahnsinn zu verfallen (von dem ich eine ganz eigene Vorstellung habe).
Wiki sagt in seinem Artikel über das Weinen übrigens u. a. folgendes: "So empfand, entgegen der häufig vertretenen Ansicht, die Mehrzahl der befragten Personen ihr Weinen nicht als erleichternd." Hier zähle ich mal nicht zu der Mehrheit und ich danke Gott oder wem auch immer dafür.

Weinen ist für mich ein Weg gegen die Dinge anzugehen, die mich belasten. Es ist viel weniger ein "sich-nur-den-Balast-wegweinen", als eher ein "mit-dem-ganzen-Körper-dagegen-kämpfen". Oder besser den Schaden zu bekämpfen, der durch Worte, Erlebnisse oder Handlungen von außen in mir entstehen will. Ich verkrampfe mich, ich spanne die Muskeln an, ich dränge dagegen und manchmal zetere oder klage ich es hinaus. Ich denke das ist für mich das, was für andere das Schreien im Wald ist, oder das Schlagen auf einen Boxsack.

Beim Weinen bin ich ganz bei mir und ich glaube das muss man auch mal sein. Man muss sich selbst mal jammernd erleben, aufgequollen, verheult und hässlich sehen und dann die Erleichterung fühlen und erkennen, dass jeder Mist mal vorbeigeht, dass dieser Sturm, der da über einen hinweg- oder durch einen hindurchzieht eine große Reinigung mit sich bringt. Danach ist es wieder gut, bis auch das wieder vergeht und es wieder losgeht.

6.11.12 17:41


Erster Eintrag

Ich weiß nicht so recht, wie ich anfangen soll.

Dieses Weblog ist nur dazu da um Gedanken loszuwerden und an ein oder anderer Stelle vielleicht Leute zu treffen, die bestimmte Dinge ähnlich sehen oder fühlen wie ich.

Ich hab nicht vor daraus ein Tagebuch zu machen, also wird es wohl auch keine regelmäßigen Einträge geben. Wie ich mich kenne, können wahrscheinlich Monate vergehen, bis sich hier wieder mal was tut, aber Gedanken und Gefühle sind ja auch nicht an Zeitpläne gebunden.

Ich nehme meine Umgebung sehr intensiv durch Empfindungen wahr, weniger durch rationale Überlegungen - meistens jedenfalls. Ich bin ein Gefühlsmensch, der schwer zu Melancholie neigt und in tiefsten Gedanken- und Gefühlssümpfen versinken kann. Wen das stört, der sollte hier nicht lesen. Dies als kleiner Tipp, denn ich werde mein Geschreibe keinem Leser anpassen. Wozu auch? Dann hat´s ja keinen Nutzen für mich.

Also dann... man liest sich - oder auch nicht! ;-)

28.10.12 20:12





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